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Wissenswertes über Arbeitsverträge in der Schweiz: Was sind meine Rechte, was bedeutet dieser Absatz, wie kann ich vor der Unterschrift eine Änderung verlangen Wer es bis zum Vorstellungsgespräch schafft, hat einen wichtigen Schritt geschafft, um den begehrten Arbeitsvertrag in der Schweiz zu bekommen. Im Vorfeld ist es wichtig zu wissen, dass man mit einem Diplom gute Aussichten auf einen Schweizer Arbeitsvertrag hat. Ob dieses auch entsprechend anerkannt wird, stellt in der Schweiz das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie fest, und gibt im besten Fall eine entsprechende „Gleichwertigkeits-Bescheinigung“ aus. In der Regel sind die Arbeitsbedingungen in der Schweiz gut. Für einige Branchen gelten sogenannte Gesamtarbeitsverträge, das heißt mehrere Arbeitgeber, Gewerkschaften bzw. Berufsverbände haben sich auf bestimmte Regeln geeinigt, die allgemein für diese Branche Gültigkeit besitzen. Arbeitsverträge in der Schweiz können von Gesetzeswegen auch mündlich geschlossen werden. Ein schriftlicher Vertrag ist jedoch ratsam. Entweder wird ein Zeitlohn vereinbart, also die Vereinbarung eines bestimmten Lohnes, der nach einem gewissen Zeitabschnitt fällig wird. Die Alternative ist der Akkordlohn. In den Arbeitsvertrag gehören die Namen beider Vertragsparteien, also Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber, der Tag des Vertragsbeginns, die Tätigkeitsbeschreibung, die Probezeit, die höchstens drei Monate betragen darf sowie die Kündigungsfrist. Wichtig ist der Lohn, wobei auch das 13. Monatsgehalt, eventuelle Gratifikationen oder Boni, Regelungen über die Lohnfortzahlung bei Krankheit, natürlich die Lohnsumme und die Abzüge angegeben sein sollten. Über Arbeitsverträge und Schweiz sollte man wissen, dass eine Arbeitszeit bis zu 45 Wochenstunden vorkommen kann, sofern man in einem Industriebetrieb, im Büro, als technisches Personal oder Verkaufspersonal in größeren Einzelhandelsunternehmen arbeiten möchte. Ansonsten kann die Wochenarbeitszeit sogar bis zu 50 Stunden einnehmen. Dafür beträgt der Urlaub nicht selten fünf, bei Lehrlingen vier Wochen. Einen Mindestlohn gibt es in der Schweiz nicht, es sei denn, sie sind innerhalb eines Gesamtarbeitsvertrages vorgeschrieben. Es ist möglich, sich vorab Abschluss des Arbeitsvertrages Schweizer Informationen über geltende Lohnniveaus innerhalb bestimmter Branchen zu informieren. Da der Lohn überwiesen wird, ist normalerweise ein Schweizer Konto erforderlich. Vom vereinbarten Lohn werden die Sozialabgaben abgezogen, nicht jedoch der Beitrag für die Krankenkasse. Weitere Informationen unter: http://www.mipi.ch/der-arbeitsvertrag-schweiz-ch/
Den richtigen Ton im Bewerbungsanschreiben treffen: Eine Bewerbung in die Schweiz sollte folgende Unterlagen enthalten. Neben dem Bewerbungsschreiben und dem tabellarischen Lebenslauf gehören die Kopien aller Berufs- und Studienabschlüsse, Diplome bzw. Weiterbildungszeugnisse sowie Arbeitszeugnisse in den Umschlag oder in die E-Mail. Auf die Arbeitszeugnisse wird in der Schweiz viel Wert gelegt. Daher ist es wichtig, wenn möglich von jedem vorherigen Arbeitgeber eines vorweisen zu können. Des Weiteren können die Schulzeugnisse beigefügt werden. Sollten diese explizit verlangt werden oder bewirbt man sich unmittelbar nach der Schule, gehören diese in jedem Fall dazu. Das gleiche gilt für etwaige Qualifikationen und Beförderungen. Einige Schweizer Firmen können ein Führungszeugnis oder sehr selten auch eine Handschriftenprobe verlangen. Diese sind jedoch erst dann nachzureichen, wenn die Firma diese anfordert. Günstig ist es, Referenzen anzugeben, wobei man die jeweilige Person selbstverständlich im Vorfeld darüber informieren sollte. Die Person muss im Zweifelsfall schließlich einverstanden sein, über Charaktereigenschaften sowie Fähigkeiten des Bewerbers Auskunft zu erteilen. Das Bewerbungsschreiben in die Schweiz sollte den Adressaten darüber informieren, wie man von der Stelle erfahren hat. Diese Information kann man z.B. in die Betreffzeile setzen. Außerdem gehört in das Schweizer Bewerbungsschreiben der Grund für die Bewerbung, über welche Kenntnisse sowie besonderen Fähigkeiten und wie viel Jahre Berufserfahrung man verfügt und welche Position man im vorhergehenden Unternehmen innehatte. Bevor das Bewerbungsanschreiben abschickt, (sei es in der Schweiz oder auch im Ausland), sollte man es unbedingt noch einmal selber und von einer anderen Person durchlesen lassen. Das tut man am Besten nicht sofort im Anschluss. Besser ist es ein, zwei Stunden oder sogar Tage abzuwarten, dann fallen etwaige Fehler eher auf. Kurze Sätze und direkte Rede sind vorteilhafter als verschachtelte Formulierungen. Ein Schlusssatz in einer Bewerbung in die Schweiz könnte als Muster beispielsweise lauten: „Ich freue mich auf Ihre Antwort und stehe gerne für weitere Fragen zur Verfügung.“ Länger als eine DIN A4 Seite sollte das Schweizer Bewerbungsanschreiben nicht sein. Bevor sich das Bewerbungsanschreiben auf den Weg macht, sollte man sicher sein, dass die Bewerbung professionell und fehlerfrei ist. Ziel zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht eine Anstellung, sondern ein Vorstellungsgespräch. Weitere Informationen unter: http://www.mipi.ch/die-bewerbung-der-erste-kontakt-schweiz-ch/
Tipps für den Lebenslauf in der Schweiz: Der Lebenslauf für die Schweizer Bewerbung muss einen sachlichen Überblick über den bisherigen Werdegang bieten. Wer sich unsicher ist, sollte sich vielleicht ein Lebenslauf Muster aus der Schweiz ansehen. Mit einigen Tipps lässt sich jedoch ganz leicht selbst ein Lebenslauf für eine Schweizer Firma erstellen. In jedem Fall gehören die Personalien und die Arbeitsstellen, die schulische Bildung, die berufliche Ausbildung sowie die Weiterbildungen in den tabellarischen Lebenslauf. Die Personalien beinhalten Vor- und Zunamen, Adresse und Telefon sowie E-Mail, ebenso wie Geburtsdatum, Familienstand und Anzahl der Kinder. Die Angabe der Arbeitsstelle sollte um die Art der Tätigkeit sowie die Funktion ergänzt werden. Der Mutterschaftsurlaub kann ebenfalls in den Lebenslauf aufgeführt werden. Eventuelle Sprach- und EDV-Kenntnisse sowie weitere relevante Fähigkeiten erwähnt man ebenso im Schweizer Lebenslauf, wobei zwischen Anwender mit guten Kenntnissen und Anfänger differenziert wird. Es gibt Muster, wie man einen Lebenslauf erstellen und designen kann, doch es gibt keine festen Regeln die man notwendigerweise beachten muss. Die Schweiz ist ein KMU-Land und wichtig ist dabei, dass die gewählte Struktur konsistent ist und man den Ton der gewählten Firma trifft. Man sollte sich jedoch einen Überblick über verschiedene Lebenslauf-Methoden verschaffen (fragen Sie z.B. ein paar Freunde und bekommen Sie so einen Überblick), da gibt neue Ideen und Gesichtspunkte, was man alles machen kann. Lücken im Lebenslauf sollten wenn möglich vermieden werden. Bei der Reihenfolge ist zu bedenken, dass das Wichtigste oder das was man betonen möchte, möglichst sichtbar dargestellt wird. Weiterbildungen können sowohl chronologisch wie auch nach Themenbereichen geordnet werden. Es gibt keine allgemeingültige und immer funktionierende Strategie, da die Personalchefs Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen sind, verschiedene Meinungen und unterschiedliches Wissen haben. Was man jedoch tun kann ist, sich selber in die Rolle des Personalchefs zu versetzen und den eigenen Lebenslauf aus dieser Sicht zu lesen, und auch Freunden zum Lesen geben. Würden Sie sich selber zu einem Vorstellungsgespräch einladen? Weitere Informationen unter: http://www.mipi.ch/der-lebenslauf-der-schweiz-ch/
Auf Jobsuche in der Schweiz: Die Schweiz ist nach wie vor eines der reizvollsten Länder für viele Jobsuchende. Doch wie geht man bei der Jobsuche in der Schweiz vor? Wo findet man einen der begehrten Arbeitsplätze? Viele weltweit tätige Konzerne haben auch in der Schweiz eine Niederlassung. Begründet liegt das wohl in der seit Jahrzehnten wirtschaftlichen sowie politischen Stabilität und nicht zuletzt aus steuerrechtlichen Gründen. Trotzdem muss die Schweiz viele Rohstoffe importieren. Wer einen Job in der Schweiz sucht, findet diesen nicht selten über das Internet. Unter Suchwörtern, wie Jobsuche CH werden eine Reihe Stellenanzeigen aufgelistet. Häufig sind geografische Kenntnisse und klare Vorstellungen über die Arbeitsplatzregion in welcher man seine Jobsuche starten möchte, von Vorteil. Denn in bestimmten Portalen wird man unter anderem gefragt, in welchem Kanton man arbeiten möchte. Diejenigen, die ihre Jobsuche nach Kanton eingrenzen können, sind hier gut aufgehoben. Des Weiteren kann es Sinn machen, Firmen direkt zu kontaktieren. Es ist nicht unüblich, dass Stellen in der Schweiz direkt auf diese Weise vergeben werden. Ideal sind persönliche Kontakte. Im Bauwesen, in der Hotellerie oder im Verkauf ist Mund zu Mundpropaganda nicht unüblich. Hat man bereits Verwandte, Bekannte oder Freunde die für einen werben können, erhöht dies natürlich die Chancen, einen interessanten Job zu ergattern. Und man wird gleichermaßen intensiv beraten, kann sich ein objektives Bild über die Arbeitsbedingungen machen und die Jobsuche vereinfachen. Auch öffentliche und private Stellenvermittler sind ein guter Weg für die Jobsuche in der Schweiz. In den Kantonen existieren beispielsweise regionale Stellenvermittlungen (RAV), die zwar überwiegend Arbeitslosen bei der Suche nach einem neuen Job behilflich sind, doch gleichzeitig auch gute Informationen bei der Jobsuche im Allgemeinen anbieten. Private Stellenvermittler können für Jobsuchende ebenfalls gute Ansprechpartner sein. Zahlreiche Unternehmen stellen ihre Stellenangebote zuerst auf der eigenen Firmenhomepage online. Diese Möglichkeit sollte nicht unterschätzt werden, da oftmals dieser Schritt von Firmen vor dem Ausschreiben in einer Tageszeitung oder Jobportal im Internet, ausgewählt wird. Somit ist auch das Publikum und die Anzahl an Mitbewerbern dementsprechend kleiner. Weitere Informationen unter: http://www.mipi.ch/jobsuche-der-schweiz/
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